| |
Die Ausbildung umfasst vier Teile:
| I. |
Theorie |
|
| II. |
Methodik |
| III. |
Supervision |
| IV. |
Selbsterfahrung |
Die vier Teile sind in acht Module aufgegliedert. Die Module können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden. Jedes Modul kann auch einzeln besucht werden. Für jedes Modul erhalten Sie ein gesondertes Zeugnis. Das Gesamtzeugnis, das von der " Internationalen Gesellschaft der logotherapeutischen / existenzanalytischen Ausbildungs- und Forschungsinstitute", der "Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse" und von unserem Institut unterzeichnet wird, kann erhalten, wer alle acht Module absolviert hat.
|
|
 |
Seminar 1: Der Therapeut als Philosoph - Philosophie für helfende Berufe
In Zeiten
des Orientierungsverlustes erwacht das Interesse an einer Philosophie der Lebenskunst.
Ziel: Diejenigen philosophischen Erkenntnisse sollen vermittelt werden, die zeigen, welche Bedingungen erfüllt werden müssen, damit das Leben eines Menschen gelingt.
Leitung: Prof. Dr. Wolfram Kurz, Tübingen
Seminar 2: Psychiatrische / neurologische Grundinformationen für Logotherapeuten
Die meisten Logotherapeuten kommen aus nichtärztlichen Berufen. Für sie ist es wichtig, dass sie sich über die medizinischen Hintergründe von psychischen Störungen informieren.
Ziel: Phänomenologie, Ätiologie, Therapie der häufigsten psychiatrischen / neurologischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung des Schlaganfalls.
Leitung: Dr. med. Gottfried Kranz, Wien
Seminar 3: Logotherapie im Management - Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit
Führungspersönlichkeiten können ihre Mitarbeiter für sinnvolle Ziele begeistern, sie erkennen die wichtigsten Werte und Wesenzüge Ihrer Mitarbeiter und führen ein Team so, dass durch das Zusammenspiel die Ressourcen unterschiedlicher Menschen aktiviert werden.
Ziel: Das Zusamenspiel zwischen Arbeitscharakter und Grundkompetenzen kennen zu lernen; die Prinzipien der sinnorientierten Motiviation zu verstehen und den Zusammenhang zwischen Wertorientierung und Motivation zu praktizieren.
Leitung: Dipl.- Psych. Dr. rer. nat. Boglarka Hadinger, Tübingen / Wien
Seminar 4: Seel-Sorge als Sinn-Sorge - Logotherapeutische Gesprächsführung für Seelsorger
Wer sein Leben von Jesus Christus her versteht, wird ein lebensfreundliches, sinn-volles Selbstverständnis und Weltverständnis entwickeln und sein Leben entsprechend gestalten.
Ziel: Vermittlung der sinnorientierten Gesprächsführung im kirchlichen Kontext.
Leitung: Prof. Dr. theol. Wolfram Kurz, Tübingen
Seminar 5: Optimaler Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen
Aggressivität wird zu einem immer größeren Problem in Schule und Gesellschaft. Es gibt jedoch faszinierende Möglichkeiten, so mit jungen Menschen umzugehen, dass die Dynamik ihrer Aggression in ein konstruktives Verhalten verwandelt wird.
Ziel: Vermittlung der Kunst, Aggressivität in lebensfreundliches Verhalten zu verwandeln.
Leitung: STR Corvin Hauch, Aggressionstrainer, Staufenberg
Seminar 6: Logotherapeutische Begleitung von Angst- und Zwangspatienten
Es gibt eine Fülle neuer Methoden, Angst- und Zwangspatienten zu helfen.
Ziel: den optimalen Umgang mit generalisierten und gemischten Angststörungen, mit Phobien und Paniksyndromen zu erlernen.
Leitung: Dr. Päd. Renate Mrusek, Reutlingen
Seminar 7: Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen
Wert- und sinnorientierte Erziehung ist in Zeiten weit verbreiteter Orientierungsarmut von besonderer Bedeutung für Eltern, Lehrer und Erzieher. Dabei ist die Kenntnis derjenigen Spielregeln, die die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern besonders wichtig.
Ziel: Vermittlung eines logotherapeutischen Erziehungskonzepts.
Leitung: Pastoralrefernt Peter Scherer, Augsburg
Seminar 8: Logotherapeutische Begleitung bei Süchten
Sucht in all ihren Formen zählt zu den großen Problemen unserer Gesellschaft. Wer eine Sucht aufgeben will, muss Sinnerfahrung an ihre Stelle setzen.
Ziel: Lernen, mit Suchtpatienten und ihren Angehörigen logotherapeutisch in optimaler Weise umzugehen.
Leitung: Dipl.- Päd. Eberhard Speidel, Suchttherapeut, Darmstadt
Seminar 9: Anleitung zur Selbstlenkung
Reife, charakterstarke Persönlichkeiten lassen sich nicht ein Leben lang von der Erziehung ihrer Eltern und von den Geschehnissen in ihren jungen Jahren bestimmen. Mit zunehmendem Alter wird die Selbstlenkung immer bedeutsamer. Sie ist im erwachsenen Alter auch maßgeblich für das Selbstwergefühl eines Menschen.
Ziel: Jene Einsichten und Strategien kennen zu lernen, die die Charakter- und Persönlichkeitsbildung eines Menschen stärken.
Leitung: Dipl. Psych. Dr. rer. nat. Boglarka Hadinger, Tübingen / Wien
Seminar 10: Selbsterfahrung in Auseinandersetzung mit Literatur
Existenzielle Grundsituationen werden in eindrucksdichten und eindruckstiefen Bildern und Erzählungen gerade in großer Literatur vermittelt. Sich mit ihnen auseinanderzusetzen führt zu nachhaltiger Selbsterfahrung.
Ziel: Durchführung bibliotherapeutischer Selbsterfahrung.
Leitung: Prof. Dr. Wolfram Kurz, Tübingen
|
 |