Institutseingang

  Institut für
    Logotherapie und
       Existenzanalyse
Tübingen / Wien

             Berufsbegleitende Ausbildung in Logotherapie und Existenzanalyse • Supervision • Selbsterfahrung • Coaching •              Persönlichkeitsbildung • Lebensberatung • Psychotherapie • Forschung • Verlag

Jahresrückblick 2007

         
  Am Anfang des Jahres fand unter der Leitung von Prof. Kurz ein Philosophieseminar in einem tiefverschneiten Tiroler Bergdorf statt.


 
 




 
     
  Prof. Dr. Takeshi Yasui gründete mit unserer Unterstützung das Institut für Logotherapie und Existenzanalyse in Sendai / Japan.  
     
   
  Beim Gründungsgespräch mit Elly Frankl  
     
   
  Das Institutsschild in Japan: Tübingen – Wien - Sendai
 
     
   
  Die erste Ausbildungsgruppe in Japan. Zweiter von links: Prof. Yasui.

 
 

 
  Dieses Jahr wurde das Buch von Frau Dr. Hadinger: „Mut zum Leben machen. Selbstwertgefühl und Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen stärken“ in folgende drei Sprachen übersetzt: ins Katalanische, ins Japanische und ins Ungarische.  
 

 
     
     
   
 

 
  Das Jahr 2007 war für uns reich an Arbeit, neuen Erfahrungen und interessanten Begegnungen. Die Erkenntnisse zur Sinn- und Wertfrage und die Erkenntnisse zur Persönlichkeitsbildung trafen in vielen Vorträgen und Seminaren auf großes Interesse.

 
     
   
  Ein Tag für Ehepaare im Haus St. Ulrich in Augsburg  
     
   
  „Unsere Vergangenheit ist nicht unsere Vergangenheit. Sondern das, woran wir uns erinnern.“ Vortrag in Augsburg.  
     
   
  Internationaler Frauentag 2007. Festvortrag von Dr. Hadinger:„Welche Frauen braucht die Welt von heute?“ Im goldenen Saal des Augsburger Rathauses.  
 

 
 
 
     
  Bild Batschuns
 
  „Man muß sich von sich selbst nicht alles gefallen lassen.“ Vortrag zur Persönlichkeitsbildung für Erwachsene im Bildungshaus Batschuns.

 
     
   
  „Armes Opfer oder faszinierende Frau?“ Ganztägige Seminare zur Persönlichkeitsbildung für Frauen. In Liechtenstein, in Frankfurt, in Salzburg, in Budapest und  
     
   
  in Tübingen.  
     
   
  Festsaal im Lamm am Marktplatz von Tübingen  
     
 

 
  „Das Selbstwertgefühl ist ein Geschenk, das man nicht zufällig erhält.“ Vortrag im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse in Osnabrück.  
     
 

 
  „Das Zusammenwirken zwischen Mann und Frau kann gelingen.“ Vortrag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei.  
     
   
  Persönlichkeitsbildung für Führungskräfte in der Wirtschaft  
     
  Auch 2007 unterstützten wir wichtige Projekte durch Benefizvorträge und Seminare. Zum Beispiel die Volkshochschule Gomaringen und das Projekt …

 
     
   
  … „Wir lassen die Kirche im Dorf“ zugunsten der Nikolauskirche der Ev. Gemeinde Hegnach.  
     
  Ein mehrtägiges Methoden-Seminar hielten wir in Finnland für die dortige Logotherapie-Gesellschaft.  
     
   
  „Oman elämän teeman / johtolangan löytäminen“. Dieser Satz heißt auf Deutsch: Das eigene Lebensthema entdecken / den roten Faden im Leben entdecken.  
     
   
  Mit dem Vorstand der finnischen Logotherapie-Gesellschaft in Helsinki  
     
   
  Mehr als die Hälfte der finnischen Logotherapie-Gesellschaft arbeitete begeistert an den drei Methoden-Seminartagen mit uns. Wir nahmen uns vor, diese besonders engagierten und kompetenten Kollegen auch in Zukunft durch unser Wissen und durch unsere Kooperation zu unterstützen.  
  Zu Weihnachten schrieb eine Ausbildungs-Teilnehmerin, Frau Dr. Irma Inkilä-Saari, folgende Zeilen an uns: Liebe Boglarka Hadinger, lieber Wolfram Kurz! Ich denke oft an die Frühling, wenn Sie hier bei uns in Finnland waren. Sie gaben so viel zu mir. Alle die fantastischen Gedanken, was Sie uns lernte. Unsere eigene Historie. Unsere Kindheit. Unsere Karaktär und unsere Personalität. Es ist eine ganze Welt. Viel zu denken. Und ich mag zu denken, aber auch zu lachen. Das war ja auch wichtig! Vielen Dank und liebe Grüße!  
     
  Die Idee, daß die Lebensqualität in Zukunft nicht durch Konsum, vielmehr durch eine gute Gesprächskultur gestärkt werden kann, hat das Katholische Bildungswerk Österreichs sehr kreativ in die Tat umgesetzt. Erstklassig geschulte Gesprächsleiter stehen zur Realisierung dieser Idee zur Verfügung. Im April 2007 startete vor etwa 500 Festgästen das Projekt „SINN VOLL LEBEN“ im Schloß Puchberg in Wels. Wir waren eingeladen, den Festvortrag dort zu halten.  
     
   
     
  „Eine neue Humanität für Europa“ hieß der Internationale Kongreß in Rom, zu der Frau Dr. Hadinger als Referentin eingeladen wurde.  
     
   
     
   
  „Die Seele hat mehrere Wahrheiten.“ Psychotherapeutische Arbeit mit seelisch verletzten Menschen – hieß der Vortrag, der wenige Tage später von der Lateran-Universität Rom und vom Heiligen Stuhl angefordert wurde.  
     
   
  Festsaal der Lateran-Universität Rom  
     
   
  Audienz der Referenten beim Papst

 
 
 
   
  Am historischen Ort von Schloß Kreissau, Wirkungsstätte des Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke, hielten wir Vorträge zu folgenden Themen: Das Fremde aus psychologischer Sicht; wann eine Gast-Gastgeber-Beziehung gelingt; wann ein Veränderungsprozeß zum Wachstum führt.

 
 
 
  Im Wintersemester veranstaltete Prof. Kurz die Vorlesungsreihe „Die Kunst, sinnvoll zu leben“ zum 400-jährigen Jubiläum der Universität Gießen.  
     
   
  Namhafte Referenten haben das Thema „Die Kunst, sinnvoll zu leben“ aus verschiedenen Perspektiven entfaltet. Die Vortragsreihe dauert bis Ende Januar 2008 an.  
 

 
  Wie seit vielen Jahren unterstützte auch 2007 Frau Dr. Renate Mrusek die Gestaltung unserer Methoden-Seminare sehr kompetent. Trotz intensiver Arbeit …  
     
   
  … fanden wir immer wieder Zeit, mit unseren Ausbildungsteilnehmern eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Neckar zu unternehmen …  
 
 
 

 
     
 

 
  … oder ein heiteres Abschlußfest zu feiern.  
     
 

 
 

 
  Impressionen zu unserer Ausbildung:  
     
 

 
  Seminarpause am Marktplatz von Tübingen  
     
 

 
  Kreative Selbsterfahrung in Rot am See  
 

 
 



 
  Am Ende der Selbsterfahrung  
 

 
   
 

 
   
  Methodenseminar in Tübingen

 
     
 

 
  Übung: „das eigene Lebensthema entdecken“  
 

 
   
 

 
   
 

 
   
  Seminarpause in Plieningen im Rahmen der Grundausbildung

 
     
 

 
  Am Ende eines Methodenseminartages.  
 

 
  Unser langjähriger Mitarbeiter, Herr Dipl.-Geogr. Benjamin Kurz, ist seit November dieses Jahres als Pilot tätig. Er hat seit 1989 das Institut mit aufgebaut und mitgestaltet.  
 

 
   
  Wir bedanken uns für seinen kreativen Einsatz in all diesen Jahren.

 
     
  Seit November 2007 treffen Sie, wenn Sie in unserem Büro anrufen, auf Frau Veronika Mooser.

 
     
 

 
  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr!  
     
 

Wie Sie sehen, war das vergangene Jahr für uns ein reiches Jahr, voll von wichtigen Aufgaben und erfreulichen Begegnungen, voll von ermutigenden Erlebnissen und  Überraschungen. „Das Wesentliche im Leben wird uns geschenkt.“ Die Wahrheit dieses klugen Satzes dürften auch wir wieder einmal erfahren. Wir sind sicher, daß Sie auch dieselbe Erfahrung im Rückblick auf Ihr Leben im vergangenen Jahr machen.

Wir wünschen Ihnen für das kommende Jahr Begegnungen, die Sie ermutigen, Erlebnisse, die Sie stärken und Überraschungen, die einen neuen Glanz auf Ihr Leben werfen.

 
     
   
  Dr. Boglarka Hadinger und Prof. Dr. Wolfram Kurz

 
     
 

Zum Schluß möchten wir Ihnen zum Nachdenken einen Text mitgeben, den der englische Sozialphilosoph John Ruskin um 1900 schrieb:

Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist sicherlich unklug, zuviel zu bezahlen. Aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles. Weil der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht mehr erfüllen kann. Und weil der Erzeuger langfristig zugrunde gerichtet wird. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

John Ruskin
Englischer Schriftsteller und Sozialphilosoph

1819-1900
 
     
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